Neue Regeln und Gesetze

Jahressteuergesetz: Was ändert sich 2021?

Jahressteuer-
gesetz: Was ändert sich 2021?

Verbandssanktionengesetz

Im kommenden Jahr treten mit dem Jahressteuergesetz 2021 neue Regeln und Gesetze in Kraft, die Entlastungen für Steuerzahler, Unternehmen und Vereine bringen sollen. Die Änderungen im Jahressteuergesetz betreffen 2021 insbesondere die Förderung kleinerer und mittlerer Unternehmen, Kurzarbeit, eine Home-Office Pauschale und die Abschaffung des Solis.

Änderungen 2021 für KMU – Investitionsförderung & Sonderabschreibungen

Die Bundesregierung bringt mit der Verabschiedung des Jahressteuergesetzes eine zielgenauere Ausrichtung der Investitionsförderung für kleinere und mittlere Unternehmen auf den Weg. Durch die Neugestaltung der Investitionsabzugsbeträge des § 7g EStG werden Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität auch unter der Berücksichtigung der besonderen Situation der Corona-Krise ergriffen. Dabei führt die Vorverlagerung von Abschreibungspotential in ein Wirtschaftsjahr bereits vor Anschaffung begünstigter Wirtschaftsgüter zu steuerlichen Entlastungen. Ab 2021 sind dann nicht mehr nur 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungskosten, sondern 50 Prozent abziehbar.

Außerdem bewirkt das Jahressteuergesetz 2021 Erleichterungen in Bezug auf die Anspruchsvoraussetzungen für Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen: Die Nutzungsvoraussetzungen (Größenmerkmale zur Abgrenzung begünstigter Betriebe) werden vereinheitlicht und eine höhere einheitliche Gewinngrenze von 200.000 Euro (zunächst waren 150.000 Euro geplant) wird eingeführt. Der Clou: Diese Jahressteuergesetz-Änderung soll rückwirkend für nach dem 31. Dezember 2019 endende Wirtschaftsjahre greifen.

Änderungen für Vermieter – bezahlbarer Wohnraum

Darüber hinaus will die Bundesregierung mit dem Jahressteuergesetz 2021 die Regelungen für die Besteuerung von Mieteinnahmen für besonders sozial eingestellte private Vermietern verbessern – und somit gleichzeitig günstigen Wohnraum fördern. Dazu ändern sich ab 2021 die steuerlichen Regeln für so genannte verbilligte Vermietungen

Im kommenden Jahr treten mit dem Jahressteuergesetz 2021 neue Regeln und Gesetze in Kraft, die Entlastungen für Steuerzahler, Unternehmen und Vereine bringen sollen. Die Änderungen im Jahressteuergesetz betreffen 2021 insbesondere die Förderung kleinerer und mittlerer Unternehmen, Kurzarbeit, eine Home-Office Pauschale und die Abschaffung des Solis.

Änderungen 2021 für KMU – Investitions-
förderung & Sonder-
abschreibungen

Die Bundesregierung bringt mit der Verabschiedung des Jahressteuergesetzes eine zielgenauere Ausrichtung der Investitionsförderung für kleinere und mittlere Unternehmen auf den Weg. Durch die Neugestaltung der Investitionsabzugsbeträge des § 7g EStG werden Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität auch unter der Berücksichtigung der besonderen Situation der Corona-Krise ergriffen. Dabei führt die Vorverlagerung von Abschreibungspotential in ein Wirtschaftsjahr bereits vor Anschaffung begünstigter Wirtschaftsgüter zu steuerlichen Entlastungen. Ab 2021 sind dann nicht mehr nur 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungskosten, sondern 50 Prozent abziehbar.

Außerdem bewirkt das Jahressteuergesetz 2021 Erleichterungen in Bezug auf die Anspruchsvoraussetzungen für Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen: Die Nutzungsvoraussetzungen (Größenmerkmale zur Abgrenzung begünstigter Betriebe) werden vereinheitlicht und eine höhere einheitliche Gewinngrenze von 200.000 Euro (zunächst waren 150.000 Euro geplant) wird eingeführt. Der Clou: Diese Jahressteuergesetz-Änderung soll rückwirkend für nach dem 31. Dezember 2019 endende Wirtschaftsjahre greifen.

Ihr Ansprechpartner

Tobias Kiehl

PARTNER

MBA · LL.M. Taxation · Wirt.-Jur. LL.B.
Steuerberater

Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)
Zert. Berater für den Kauf und Verkauf von Unternehmen/M&A (IFU/ISM gGmbH)

kontakt

Bisher können Werbungskosten vom Vermieter in diesen Fällen nur dann in voller Höhe geltend gemacht werden, wenn die Miete mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt. Diese Grenze sinkt mit dem Jahressteuergesetz nun auf 50 Prozent. Damit soll verhindert werden, dass Vermieter aus rein steuerlichen Gründen Mieten erhöhen. Um die Gefahr einer missbräuchlichen Nutzung der Gesetzesänderung zu vermeiden, muss laut Jahressteuergesetz grundsätzlich eine sog. Totalüberschussprognoseprüfung erfolgen.

Änderungen für Arbeitgeber – Kurzarbeitergeld & Corona-Bonus

Auch für Arbeitgeber enthält das Jahressteuergesetz 2020 gute Nachrichten. So wird die bisher befristete Steuerbefreiung der Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld wegen der anhaltenden Corona-Krise mit dem Jahressteuergesetz bis Ende 2021 verlängert.

Auch beim sog. „Corona-Bonus“ zieht der Gesetzgeber mit dem Jahressteuergesetz nach. Noch bis zum 30.6.2021 können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern den steuer- und sozialversicherungsfreien Zuschuss in Höhe von maximal 1.500 € gewähren. Voraussetzung ist, dass die Zahlung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfolgt. Dabei können neben Zuschüssen auch steuerfreie Sachbezüge geleistet werden.

Änderungen für Arbeitnehmer – Homeoffice-Pauschale & erhöhter Grundfreibetrag

Ihre Ansprechpartnerin

Regina Ditter - Clostermann & Jasper Partnerschaft

Regina Ditter

Manager

Dipl.-Bw. (VWA)
Steuerberaterin