Atermann König & Pavenstedt GmbH & Co. KG

Interview mit George C. Muhle und Dr. Christoph B. Klosterkemper von AKP

Interview mit AKP

Interview AKP

Im Interview berichten George C. Muhle und Dr. Christoph B. Klosterkemper von der Atermann König & Pavenstedt GmbH & Co. KG (AKP) über das Krisenmanagement im Versicherungssektor, aktuelle Projekte und den Weg in eine digitale Zukunft. (Stand: November 2020)

Deutschland befindet sich im „Lockdown 2.0“. Wie bekommt die Versicherungsbranche bzw. Ihr Unternehmen die Auswirkungen zu spüren?

Wir spüren Folgen des Konjunkturzyklus immer erst zeitlich nachgelagert. Das ist bedauerlich, wenn ein Aufschwung der Volkswirtschaft sich bei uns erst später auswirkt aber erfreulich, wenn wir wie jetzt nicht sofort betroffen sind. Wir haben uns als AKP und C.Wm.König mit hoffentlich hinreichend zutreffenden Schätzungen auf die Krise vorbereitet und stehen daher – auch aufgrund wachstumsstarker und erfolgreicher Vorjahre – gut da. Was die Zukunft bringt, wann sich die Wirtschaft wieder nachhaltig erholt und in welchen Branchen die Krise vermehrt zu Insolvenzen führen wird, bleibt schwer vorherzusagen.

Wir haben unsere Unternehmen auf breitere Beine gestellt und mit dem Erwerb der Firmen Aug. Harries, Neelmeyer und Hardegen sowie Regiosecur ein starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt!

Welche Ihrer Unternehmenswerte sind derzeit für Ihre Kunden besonders hilfreich?

Unsere Hauptaufgabe als Versicherungsmakler ist, Transparenz zu schaffen – hinsichtlich vorhandener Risiken bei unseren Kunden sowie im Hinblick auf Versicherungsbedingungen und Preise. Hier sind wir gewissenhaft, ehrlich und fleißig. Unseren Kunden helfen wir, kritische Risiken von den  Bilanzen zu nehmen und auf Versicherer zu verlagern. Das gibt ihnen die Sicherheit und Ruhe, sich auf ihr jeweiliges Geschäft zu konzentrieren.  In diesen Zeiten hilft auch der wirtschaftliche Vorteil günstiger Prämien, den wir unseren Kunden verschaffen.

Beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit Clostermann & Jasper

Die Zusammenarbeit mit CJP begann vor gut 10 Jahren. Damals konnten wir dank der intensiven Beratungen einen erfolgreichen Generationenübergang realisieren. Seither ist CJP einer unserer wichtigsten externen Ansprechpartner bei strategischen und strukturellen Themen. Aktuell hat CJP uns professionell bei der schon erwähnten Akquise beraten, die wir Anfang Oktober erfolgreich abschließen konnten. Außerdem ist die Kanzlei für unsere jährliche Abschlussprüfung und Steuerberatung verantwortlich, was wir schätzen.

Stichwort „Digitalisierung“ – wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Entwicklung um?

Unserem Unternehmen AKP bietet die Digitalisierung riesige Chancen. Für uns geht es um die stetige Transformation und Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodelles, da sich unsere Dienstleistung nur bei messbarem Mehrwert für unsere Kunden behaupten wird.
Um diese Ziele zu erreichen, investieren wir fortlaufend in Hard- und Software sowie in herausragende IT-Mitarbeiter. Nächstes Jahr werden wir z.B. unseren ersten IT-Azubi ausbilden. Ohne diese Investitionen wäre es am 18.03.2020 nicht so problemlos möglich gewesen, unsere über 100 Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken.

Was schätzen Sie dennoch an der „Offline-