Influencer: Folgt dir schon der Fiskus?

Influencer: Folgt dir schon der Fiskus?

880.000 Euro, so viel soll Christiano Ronaldo für jeden werblichen Post bei Instagram verdienen (Quelle: Welt.de). Das Finanzämter da hellhörig werden, ist mehr als verständlich.

Doch der Fiskus ist auch schon bei deutlich kleineren Beträgen an den Geschäften von Influencern interessiert. Wenn sogenannte „Instagrammer“ oder „Youtuber“ über Fashion, Urlaub oder Technik sprechen, geht das oft über ein reines Hobby hinaus. In den häufigsten Fällen steckt eine Produktplatzierung von Unternehmen bzw. aktive Werbeleistung für Unternehmen dahinter. Je nach Anzahl der Follower werden fünfstellige und höhere Summen gezahlt.

Es fließen allerdings nicht nur Geldbeträge, so werden den Influencern auch Luxusuhren, Kleidung oder Urlaube in Luxushotels überlassen – und diese sind in der Regel steuerpflichtig, falls die Influencer diese vereinnahmen. Mittels Internetrecherchen oder Auskünften der Geschäftspartner kann der Fiskus einen guten Einblick über das Handeln der Influencer bekommen. Wer solche Zuwendungen über Jahre hinweg dem Finanzamt verschweigt, landet durch Steuernachzahlungen, samt Zinsen schnell in der Insolvenz. Auch liegt dem Grunde nach ein Fall von Steuerhinterziehung vor. Wie immer im Strafrecht gilt auch hier: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Bundesfinanzministerium veröffentlicht Leitfaden für Influencer

Bundesfinanzministerium veröffentlicht Leitfaden für Influencer

Ihr Ansprechpartner