Clostermann & Jasper informiert:

Änderung gesetzlicher Regelungen zur Verhinderung der Geldwäsche

Geldwäsche verhindern - Änderung gesetzlicher Regelungen

Aufgrund der Änderung gesetzlicher Regelungen zur Verhinderung der Geldwäsche möchten wir Sie auf Folgendes hinweisen:

Seit 2017 existiert für alle Unternehmen eine Verpflichtung im Gesetz zur Verhinderung der Geldwäsche, die fordert, dass sämtliche wirtschaftlich Berechtigten des Unternehmens dem Transparenzregister zur Eintragung zu melden sind. Gleichzeitig wurde allerdings gesetzlich unterstellt, dass eine Meldung an das Transparenzregister nicht gefordert wurde, da sich die wirtschaftlich Berechtigten bereits aus bestehenden öffentlichen Registern (vor allem Handelsregister) ersehen lassen (sogenannte Mitteilungsfiktion).

Mit Wirkung vom 01.08.2021 ist diese Regelung entfallen, das Transparenzregister ist damit Vollregister geworden.

Bußgelder bei Verstößen

Verstöße gegen die nunmehr bestehende Meldepflicht sind bußgeldbewehrt. Bereits leichtfertige Verstöße können vom Bundesverwaltungsamt mit Bußgeldern von bis zu 100.000 € belegt werden. Bei schwerwiegenden Verstößen droht ein Bußgeld von 1.000.000 € oder bis zu 10 % des Jahresumsatzes.

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