Besteuerung von Photovoltaikanlagen

Steuererleichterung bei PV-Anlagen auf dem privaten Eigenheim

Steuererleichterung bei PV-Anlagen auf dem privaten Eigenheim

Steuererleichterung bei Photovoltaikanlagen

2020 wurden in Deutschland 184.000 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von knapp 5 Gigawatt neu installiert (Vorjahr: 3,8 GW). Bei Eigenheimbesitzern gab es einen Rekordzubau und eine Verdoppelung der Solarnachfrage. Die Solarwirtschaft erwartet, dass die Politik bei der Energiewende künftig verstärkt auf Solartechnik setzt. (Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Pressemeldung vom 02.02.2021 „Solarboom auf privaten Dächern“).

Wie es bisher war:

Bislang haben Personen und Mitunternehmerschaften, die ausschließlich eine oder mehrere PV-Anlagen betreiben und damit Strom erzeugen i.d.R. in Höhe der vom Netzbetreiber gewährten Vergütung Einnahmen aus einer gewerblichen Betätigung i.S.d. § 15 EStG erzielt. Dies hatte zur Folge, dass jährlich der Gewinn aus dem Betrieb der PV-Anlage i.d.R. mittels einer Einnahmenüberschussrechnung ermittelt und im Ergebnis in der privaten Steuererklärung (als Einkünfte aus Gewerbebetrieb) angegeben werden musste. Zwar enthielt das Gewerbesteuergesetz seit 2019 eine Vorschrift zur Befreiung von der Gewerbesteuer, allerdings hat diese Befreiung nicht von der Abgabe einer Gewerbesteuererklärung entbunden, in welcher die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung nachzuweisen waren.

Die Neuerungen: