Die elektronische Rechnung (XRechnung) kommt!

XRechnung

Mit großen Schritten schreitet die Digitalisierung der Wirtschaft voran. Das betrifft in immer stärkerem Maße auch kleine und mittlere Unternehmen sowie kleinere Gewerbetreibende und Handwerksunternehmen. Eines der wichtigsten Beispiele hierfür sind die Ausgangsrechnungen eines Unternehmens. Die Geschwindigkeit der Rechnungsstellung und die Sicherheit, dass die Rechnungen den Kunden auch erreichen und von ihm bis zur Zahlung verarbeitet werden können, sind künftig fundamental. Je sicherer und schneller der Prozess, umso schneller ist der Geldfluss auf das eigene Bankkonto.

Das E-Rechnungsgesetz und die E-Rechnungsverordnung verpflichten Unternehmen, die im Rahmen öffentlicher Aufträge an den Bund Produkte liefern oder Dienstleistungen erbringen, ab einem Auftragswert von 1.000 Euro eine XRechnung zu senden. Dieses gilt für Fakturierungen ab dem 27. November 2020. Auf Länder- und Kommunenebene erfolgt die Umsetzung durch länder- bzw. kommunenspezifische Regelungen. Die Umsetzungsfristen werden von den Ländern und Kommunen eigenverantwortlich festgelegt.

Das heißt: Alle Unternehmen, die öffentliche Auftraggeber haben, müssen ab Ende 2020 in der Lage sein, XRechnungen zu erstellen. Können die Betriebe diese Vorgabe nicht umsetzen und sie stellen weiterhin Papierrechnungen aus, so ist eine fristgerechte Bezahlung höchst unwahrscheinlich. Um Liquiditätsengpässe oder sogar eine Zahlungsunfähigkeit der Unternehmen zu vermeiden, bleibt ihnen daher gar keine andere Wahl als die eigenen Prozesse dafür „fit zu machen“.

Ihr Ansprechpartner

Thorsten Jasper - Clostermann & Jasper