Auswirkungen Corona-Virus

Auswirkungen Corona-Virus

Für die ersten Maßnahmen haben wir eine Checkliste mit häufig gestellten Fragen und den wichtigsten Maßnahmen erstellt. Die Checkliste behandelt Themen rund um die Fragen

  • Reduzierung des Ansteckungsrisikos
  • Maßnahmen zur Stabilisierung Ihres Unternehmens
  • Maßnahmen zur Ergebnis- und Liquiditätssicherung
  • Maßnahmen zur Beruhigung der Belegschaft und zur Schaffung von Stabilität

und gibt Ihnen erste Handlungsempfehlungen.

Die Checkliste finden Sie hier zum Download.

Wir unterstützen Sie auch bei Themen rund um die Kurzarbeit sowie Liquiditätshilfen im Rahmen von steuerlichen Stundungs- und Herabsetzungsmöglichkeiten.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.
Letztes Update am 14. April 2020.

Thema Kurzarbeit

Rund um das Thema Kurzarbeit informiert Sie die Bundesagentur für Arbeit mit zwei kurzen Videos, in denen erläutert wird welche Voraussetzungen es gibt und wie das Verfahren zur Beantragung läuft:

Video: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

Corona-Virus: Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Grundsätzlich werden ab März 2020 die Voraussetzungen zur Beantragung deutlich herabgesetzt. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt die vollen Sozialversicherungsbeiträge auf das Kurzarbeitergeld.

Bitte beachten Sie, dass für eine Gewährung von Kurzarbeitergeld stets eine schriftliche Anzeige der geplanten Kurzarbeit zu erfolgen hat. Zuständig ist die Bundesagentur, die für den Bezirk des Sitzes des Unternehmens verantwortlich ist.

Kurzarbeitergeld wird Ihnen frühestens ab dem Monat an gewährt, in dem Ihre Anzeige eingegangen ist.

Gerne unterstützen wir Sie bei den Anträgen.

Sozialversicherungsbeiträge

Es dürfen Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag dann gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird.

Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen.

Bitte beachten Sie, dass es keine Erläuterungen zur Haftung gibt, falls infolge einer doch eintretenden Insolvenz die gestundeten Beiträge tatsächlich dann nicht gezahlt werden können.

Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse.

Milliarden-Hilfsprogramm und Schutzschild

Am 13.03.2020 haben die Bundesministerien für Finanzen und für Wirtschaft und Energie “Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen” veröffentlicht.

Inhalte der Hilfsprogramme sind u.a. die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes, steuerliche Liquiditätshilfen und die Unterstützung durch KfW-Programme.

Gerne unterstützen wir Sie bei Anträgen bei der Finanzverwaltung im Rahmen von Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung oder bei Gesprächen mit Ihren Kreditinstituten.

Das vollständige Maßnahmenpaket und weitere Informationen finden Sie auch hier:

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

FAQ – Katalog zur Corona-Krise

Die Finanzverwaltung hat mit ihren Veröffentlichungen Stellung zu den Möglichkeiten der Herabsetzung und zinslosen Stundung von Steuern genommen. „Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zu gewerbesteuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2)“ sowie die „Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2)“ finden Sie hier:

Gewerbesteuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Damit wird nun klar, dass die Maßnahmen der Steuerstundungsmöglichkeiten und der Herabsetzungen von Vorauszahlungen nahezu alle Steuerarten (Einkommen,- Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer) umfasst.

Corona-Soforthilfe Programme des Bundes und der Länder

Das Bundesprogramm für Liquiditätshilfen für Soloselbstständige, Freiberuflich Tätige oder kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten ermöglicht einen Zuschuss zu laufenden Sach- und Finanzaufwendungen in Höhe von max. 10.000 EUR.

Die Bundesmittel sind bei den jeweiligen Landesstellen zu beantragen.

In Bremen erfolgt die Beantragung bei der BAB Bremen.

In Hamburg erfolgt die Beantragung bei der IBFH.

Das Landesprogramm in Bremen unterstützt Unternehmen mit mehr als 10 und weniger als 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Höhe des Liquiditätsbedarfs bis zu 20.000 Euro.

Zu den Anträgen und weiteren Informationen gelangen Sie hier.

Das Landesprogramm in Hamburg unterstützt Unternehmen mit mehr als 10 und weniger als 250 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und Kulturschaffende. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Höhe des Liquiditätsbedarfs bis zu 30.000 Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Für Förderprogramme und –kredite in anderen Bundesländern, sprechen Sie uns bitte an.

Steuerfreie Sonderzahlungen

Arbeitgeber können ihren Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren.

Ergänzung der Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows

Der Zuschuss beträgt abweichend von den bisherigen Regelungen [20-50% Eigenanteil] für alle von der Corona-Krise betroffenen KMU 100 Prozent der in Rechnung gestellten Beratungskosten. Die maximal förderfähigen Beratungskosten betragen für diese Fälle 4.000 Euro. Zu den förderfähigen Beratungskosten gehören neben dem Honorar auch Auslagen und Reisekosten der Beraterinnen und Berater, nicht jedoch die Umsatzsteuer.

Insolvenzantragspflicht

Am 25.03.2020 wurde vom Bundestag das Gesetz beschlossen, dass die geltende Insolvenzantragspflicht von 3 Wochen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt wird, so dass keine Haftung für Geschäftsführer von GmbHs für einen nicht gestellten Insolvenzantrag aufgrund einer zwischenzeitlichen Zahlungsunfähigkeit entsteht. Die Zahlungsunfähigkeit darf aber nicht schon vor der Pandemie bestanden haben. Dies gilt auch für natürliche Personen, die bei unterlassener Antragstellung die Versagung der Restschuldbefreiung befürchten müssten.

Zudem wird das Recht des Gläubigers, Insolvenz zu beantragen, für 3 Monate ausgesetzt.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim BMJV:

Insolvenzantragspflicht

Allgemeiner Hinweis

Bitte beachten Sie, dass alle Corona-Maßnahmenpakete sich an die Unternehmen richten, die tatsächlich von der Corona-Pandemie betroffen sind.

Sprechen Sie uns an!